Ich bin Adrian Föhl.

Ich baue, um zu verstehen.

Ich baue KI-Agenten für meine eigene Arbeit und dokumentiere, was ich lerne, wenn sie Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernehmen: was funktioniert, was scheitert und wo eine Grenze nötig ist.
Adrian Föhl
KI-generiert

Ein Projekt, das meine Sicht verändert hat.

Mein Assistent erinnerte sich an Entscheidungen, die längst überholt waren.

Also habe ich memory-metabolism gebaut: einen Leitfaden und Scanner für veraltetes, doppeltes und nicht mehr auffindbares Wissen. Der erste vollständige Scan fand im Juli 64 Probleme.

Warum mehr Gedächtnis die Antworten schlechter machte

Was sich verändert hat

Nach drei Aufräum-Chats waren die offenen Funde bearbeitet. Der Scanner prüft seitdem die Struktur; ob eine Aussage noch stimmt, bleibt eine inhaltliche Frage.

Das Datum einer Datei sagt wenig darüber aus, ob ihr Inhalt noch stimmt.

Zwei weitere Versuche

Abseits des Codes

Halb Filipino, aufgewachsen in Deutschland.

Mit 19 ging ich nach Australien, später nach Singapur und Sydney. Die Neugier von damals steckt heute in kleineren Dingen: im freihändigen Kochen mit einer HoloLens und in KI-Assistenten, die sich an frühere Gespräche erinnern sollen.

Mein Weg in sechs Stationen

  1. Wir brauchen eine App

    Alle wollten Apps, aber keiner wusste wofür. Bei T-Systems habe ich gelernt, was am schwersten ist: Teams dazu bringen, sich erst auf das Problem zu einigen, bevor jemand Code schreibt.

  2. AR wird alles verändern

    Für meine Masterarbeit habe ich einen HoloLens-Kochassistenten gebaut, komplett freihändig bedienbar. Dann habe ich versucht, AR in deutschen Vorstandsetagen zu verkaufen. Die meisten Meetings endeten mit höflicher Skepsis. Aber ich habe dabei etwas Wichtigeres gelernt: wie man Menschen für eine Zukunft gewinnt, die sie noch nicht sehen können.

  3. Große Namen, kleine Schritte

    Bei adesso habe ich für Unternehmen wie STIHL beraten und verschiedene Rollen übernommen: Consulting, Projektmanagement, Product Ownership. Ich habe gelernt, wie große Unternehmen Technologieprojekte aufsetzen. Aber AR kam nie in Fahrt, und mir wurde klar: ich will näher an der nächsten Welle sein, nicht die Umsetzung der aktuellen verwalten.

  4. Ist das KI-Ding echt?

    Anfang 2023 habe ich bei einem Fraunhofer-Spin-off ChatGPT ausprobiert und sofort gemerkt: Das ist anders. Eine Woche später habe ich den Kurswechsel gepitcht. Nicht alle waren überzeugt. Aber ich bin trotzdem losgegangen, habe mit Städten gesprochen, die noch ganz am Anfang standen, und ein neues Geschäftsfeld aufgebaut.

  5. Jetzt muss es laufen

    Dann kam der echte Test: eine regulierte Unternehmensgruppe mit über tausend Mitarbeitenden und mehreren Tochtergesellschaften, jede mit eigener Geschäftsführung. Keine Experimente mehr. Alles musste durch Compliance, Betriebsrat und echte Budgets.

  6. Was können Agents wirklich?

    Die Frage ist nicht, ob Agents funktionieren. Sondern welche Entscheidungen man ihnen anvertrauen kann. Ich arbeite täglich mit Agenten, und ich habe ein Setup, auf das ich stolz war, schon wieder abgerissen. Ich dokumentiere, was sich verändert, wenn sie Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernehmen, und welche Erkenntnisse sich vielleicht auf Organisationen übertragen lassen.

Lass uns reden.

Eine Frage, eine andere Sicht oder ein eigenes Experiment? Ich freue mich über deine Nachricht.

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